Kraftworte

Vor einiger Zeit hatten wir am Esstisch ein Gespräch über das Thema : "Intelligenz". Es kam die Frage auf, wann man denn nun besonders intelligent wäre und woran man das festmachen könnte. Ein früherer Klassenkamerad einer unserer Töchter, brüstete sich damit, dass er hochbegabt sei und nannte den dazugehörigen gemessenen IQ (Ob das von echter Intelligenz zeugt, sei noch dahin gestellt). Des weiteren muss man sich manchmal blöde Sprüche anhören, wenn man nicht zu der Sparte Gymnasialkindern gehört. Mitten in dieser Diskussion kam mir die Geschichte von dem Erfinder Edison und seiner Mutter in den Sinn, auf die ich zufällig mal gestoßen war und die mich tief berührt hatte. Edison wurde als nicht intelligent, ja sogar geistig behindert eingestuft. Doch seine Mutter hatte ihre ganz eigene Sicht auf ihr Kind und wusste, was in ihm steckte. Diese Sicht verbalisierte sie ihm gegenüber und bewirkte damit, dass Edison dieser Sicht auf sich Glauben schenkte und er so unsere Gesellschaft revolutionierte, indem er die Glühbirne erfand! Was für eine Kraft in den Worten dieser Mutter steckte!

Als ich schwanger wurde, nahm ich mir vor, meinen Kindern jeden Tag zu sagen, wie lieb ich sie habe und sie mit positiven Worten zu überschütten. Wie das so mit Vorsätzen ist, bin ich dem leider oft nicht nachgekommen. Ich kann meine Gefühle zwar ganz gut schriftlich ausdrücken, doch verbal fällt mir das eher schwer!

Mädels, solltet ihr das hier lesen, ich liebe euch sehr und bin stolz auf euch! Und ich entschuldige mich für jedes schöne Wort, das ich euch nicht gesagt habe und für Worte, die euch vielleicht sogar verletzt haben!

Im Zuge dieses Blogthemas ist mir der Gedanke gekommen, doch vielleicht mal wieder meine Gefühle an meine Kinder zu verschriftlichen. Das habe ich öfter gemacht, wenn es schwierige Themen gab, die mir schwer fielen in Worte

auszudrücken (z.B. das Thema Aufklärung).

Worte haben Kraft. Sie können Leben spenden oder niedermachen, ja sogar einen Menschen innerlich töten. Das steht auch so in der Bibel:

Leben und Tod stehen in der Gewalt der Zunge! (Sprüche 18,21)

Die Sängerin Deborah Rosenkranz erzählte, wie ein negativer Satz eines Jungen über ihre Figur, sie in die Magersucht stürzte. Crass, oder? Ein negativer Satz reicht manchmal aus, um das Leben eines Menschen zu zerstören (Ich kann mich auch noch an sehr unangenehme Sätze aus meiner Jugendzeit erinnern, die mich bis heute prägen)! Doch auf wen sollten wir hören? Auf Menschen, die uns wirklich so lieben und akzeptieren, wie wir sind. Und vor allem auf den, der uns gemacht hat: Auf Gott! Er gibt dir das Prädikat: Sehr gut! Und das nicht, weil du so mega intelligent bist oder tolle Dinge kannst, sondern einfach weil du bist und du nach seinem Bild geschaffen bist!!!!

Dann sagte Gott: Lasst uns Menschen machen unser Ebenbild, das uns ähnlich ist. (1.Mose 1,26)

Ich möchte mit meinen Worten Leben spenden, nicht nur bei meinen Kindern, sondern bei allen Menschen, mit denen ich zusammen komme. Denn destruktive Worte gibt es schon so unendlich viele! Bist du dabei? Dann lass uns diese Welt mit wundervollen Worten füllen!

Deine Danny

 

Hier ein Lied von Deborah Rosenkranz : Du sagst!, indem sie uns Mut macht, auf das zu hören, was Gott über uns sagt und nicht irgendwelche negativen Menschen um uns herum. 

Und hier die Geschichte von Edison und seiner Mutter zum Nachlesen 

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Eine_gute_Mutter__Thomas_Edison.pdf
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Kommentare: 1
  • #1

    Debbie (Samstag, 26 November 2022 10:28)

    Danke für diese Erinnerung an die heilsame Wirkung von guten Worten. Die tolle Impulse am Ende schätze ich sehr, Lieder, Podcast etc...