22. Februar 2024
Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel. Sagen dir diese Namen etwas? Ohne ein Klischee bedienen zu wollen: Wenn du ein Mann bist, wahrscheinlich schon. Wenn du eine Frau bist, nur dann, wenn du dich für Fußball interessierst. Ich habe keine Ambitionen für Fußball, aber dafür mein Mann umso mehr. Er spielt gerne selbst, aber schaut auch mit großer Begeisterung Bundesliga im Fernsehen oder Pressekonferenzen nach bestimmten Spielen. Da er dies oft in seiner Mittagspause tut, während ich neben...
18. Februar 2024
Es steckt in uns Menschen drin, dass wir gerne stark sind und die Dinge mit denen wir konfrontiert werden, gut bewältigen können. Ich selbst mag dieses Gefühl auch. Doch bedingt durch meine Erkrankung, wurde ich in den letzten Jahren, viel mit meiner eigenen Schwäche konfrontiert. Das hat mich sehr herausgefordert und tut es bis heute. Es gab und gibt mir das Gefühl, zu versagen und mein Leben nicht in den Griff zu bekommen. Und ganz ehrlich, wir haben unser Leben auch gar nicht im Griff,...
16. Februar 2024
Letztens hatten wir mit einer unserer Töchter ein ganz spannendes Gespräch am Tisch. Sie fragte uns, welches unserer drei Kinder denn jeweils unser Lieblingskind wäre? Wir waren etwas perplex und fragten sie erst einmal, wie sie denn darauf kommen würde? Sie antwortete, dass sie gehört hätte, dass es ganz normal wäre, das Eltern unter mehreren Kindern ein Lieblingskind hätten, sie sich dieses aber nicht eingestehen würden. Wir haben das natürlich vehement verneint und sagten, dass wir...
13. Februar 2024
Ich komme gerade von einer Tagung unseres Gemeindeverbandes, die immer über Karneval angeboten wird. Das Thema lautete: Mit Gott per Du! Es ging um das Thema Gebet. Als ich den Titel hörte, habe ich mich zunächst gefragt, was er in einzelnen Menschen auslöst, bzw. jetzt in dir als Leser/in? Wie denkst du grundsätzlich über Gott? Existiert er für dich überhaupt? Ist er für dich irgendeine kosmische Kraft, die irgendwie da ist, aber nicht zu greifen? Oder hast du das alte Bild vom Opa,...
08. Februar 2024
Im Zusammenleben mit anderen Menschen ist es eine wichtige Fähigkeit, Kompromisse zu schließen und auf sein Gegenüber eingehen zu können. Das ist nicht immer nur leicht, sondern kann ganz schön anstrengend und zermürbend sein! Wir erleben das beispielsweise, wenn wir als Familie ein Restaurant suchen. Der eine mag gerne Pizza, der nächste lieber Pasta und wieder ein anderer bevorzugt ordentliche Hausmannskost. Wenn wir Glück haben, finden wir eine Lokalität, die von allem davon etwas...
05. Februar 2024
Wie der ein oder andere vielleicht schon mitbekommen hat, habe ich ein Buch geschrieben, welches sich gerade auf dem Weg befindet, veröffentlicht zu werden. Ein Buch herauszubringen ist eine spannende Sache. Nachdem es geschrieben ist, muss als nächster Schritt, ein Lektor gefunden werden, der den Inhalt auf "Herz und Nieren prüft". Die Lektorin, die für mein Buch gefunden wurde und nun dafür zuständig ist, machte sich ran, das erste Kapitel zu bearbeiten und zu verbessern. Dann sollte...
01. Februar 2024
Ich bin ein Mensch, der die Sorgen anderer Menschen schnell in sein Herz lässt und diese dann mit sich trägt. In der Zeit meiner Erschöpfungsdepression ist das noch einmal intensiver geworden und ich habe es manchmal kaum ausgehalten, mit vielen Menschen zusammen zu sein, weil ich danach die ganze Last, die ich hörte oder manchmal auch nur spürte, auf mich nahm. Ganz krass wurde es dann, wenn die Situation des anderen indirekt mit mir zu tun hatte. Vor allem wenn jemand Probleme mit...
25. Januar 2024
Wo viele Worte sind, geht es ohne Sünde nicht ab, steht in der Bibel in dem Buch der Sprüche 10,19. Da Männer und Frauen im Schnitt etwa 16000 Worte pro Tag benutzen (das Frauen hier schlimmer sind als Männer ist ein vielgeglaubter Mythos. Frauen reden im Schnitt 16215 und Männer 15669 Worte), werden auch einige dabei sein, die nicht gut sind, die verletzen oder die andere schlecht machen. Besser bekannt als: lästern! Wir würden das natürlich nicht direkt so bezeichnen, sondern...
22. Januar 2024
Als Gott die Welt schuf (nachzulesen in 1.Mose 1,1ff.), gab er ihr Strukturen und Rhythmen: Tag und Nacht, Licht und Dunkel , sechs Arbeitstage, einen Ruhetag. Er tat dies nicht für sich, denn Gott ist außerhalb von Zeit und Raum. Er schläft nicht, noch isst oder trinkt er oder hat andere menschliche Bedürfnisse. Er hat diesen Rhythmus für uns Menschen geschaffen, weil er wusste, dass wir diese Strukturen und Unterbrechungen brauchen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht und keine...
18. Januar 2024
"Es gibt Menschen, die tanken im Zusammensein mit anderen auf, um anschließend die Kraft zu haben, allein zu sein. Und es gibt Menschen, die tanken im Alleinsein auf, damit sie Kraft haben, um mit Menschen zusammen zu sein." Diesen Satz habe ich neulich gelesen und er hat mich sehr angesprochen, weil ich mich in den letzten Jahren viel damit auseinander gesetzt habe, was für ein Auftank-Typ ich bin. Hättest du mich vor ein paar Jahren gefragt, hätte ich dir geantwortet, dass ich auf jeden...

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