19. Juli 2026
Ich habe heute einen guten Podcast gehört. Er handelte davon, welche Dinge uns triggern und wie unsere Reaktionen darauf zeigen, was tief in unserem Herzen vor sich geht. Bei einem Punkt ging es um das Thema Kritik und Ablehnung. Es fiel ein Satz, der mich sehr angesprochen hat: Wer vom Lob anderer Menschen lebt, wird an der Kritik anderer Menschen ersticken! Was für ein krasser Satz! Und sofort habe ich mich gefragt, wie es um mich bei diesem Thema steht. Würdest du mich fragen, ob ich vom...
13. Juli 2026
Foto von Vladyslav Tobolenko auf Unsplash
07. Juli 2026
Demut ist gerade in christlichen Kreisen ein großes und wichtiges Wort. Und das ist es auch, weil Jesus selbst uns darin Vorbild war. Dies wird z.B. deutlich in der Geschichte der Fußwaschung, wo Jesus, der eigentlich der Herr ist, sich zum Diener macht und seinen Jüngern die Füße wäscht. Als er damit fertig ist, fordert er seine Jünger auf, ebenso zu handeln. Doch ich glaube, dass es auch eine falsch verstandene Demut gibt, in der wir nur noch darauf schauen, was wir für den anderen...
30. Juni 2026
Oft grenze ich mich bewusst von schlechten Nachrichten aus der Welt ab, weil mich das ganze Leid einfach maßlos überfordert und ich dem hilflos gegenüberstehe. Doch natürlich möchte ich nicht kalt und abgestumpft für die Nöte meiner Mitmenschen werden. Erst recht als Christ, der so viel Barmherzigkeit von Gott erlebt hat und der weiß, dass auch Gott sich von uns Barmherzigkeit wünscht. Das können wir schön an der Geschichte vom barmherzigen Samariter lesen: Ein Mann wird auf der...
22. Juni 2026
Vor einiger Zeit hatte ich mit meinem Mann ein Gespräch über Altes und Neues. Wir waren unterwegs und wollten eine Stadt in unserer neuen Heimat besuchen. Mein Mann ist eher traditionell unterwegs. Er liebt ältere Lieder und traditionellere Formen. Ich hingegen mag es eher etwas neuer und innovativer. In Gemeinde erleben wir immer wieder diese Spannung zwischen Altem und Neuem. Manche Gemeinde möchte so hip wie möglich sein, um viele, vor allem junge Menschen, zu erreichen. Und das kann...
18. Juni 2026
Heute bin ich ein bisschen wehmütig. Unsere alte Gemeinde fährt heute auf Gemeindefreizeit. Das erste Mal ohne uns.....😢 und ich spüre, dass ich doch ein wenig traurig und wehmütig bin. Dies schrieb ich vor einigen Tagen. Die Menschen, die ich liebgewonnenen und zu denen ich Beziehungen aufgebaut habe, leben jetzt ihr Leben und ihre Beziehungen ohne mich weiter. Natürlich halten wir so viel es geht weiter Kontakt, doch das Leben und der Alltag und die neuen Erlebnisse vor Ort finden...
08. Juni 2026
Im Zuge unseres Umzugs stellt sich mir die Frage, was ein Zuhause zu einem Zuhause macht? Verstärkt wurde diese Frage durch das Geschenk einer Freundin, eine Tasse, mit der Aufschrift: Home sweet Home. Ein Zuhause sind für mich nicht bloß Räume oder Orte, sondern vielmehr Menschen, die mich umgeben und die mir ein Gefühl von Wärme und Angenommen sein schenken. Bei jedem unserer Umzüge vermisste ich mehr die Menschen, als unsere Wohnung, bzw. unsere Wohnorte. Natürlich war ich jedes Mal...
14. Mai 2026
In den letzten Wochen habe ich immer wieder von jungen Menschen gehört, die schwer an Krebs erkrankt waren und zum Teil auch daran gestorben sind. Hinzu kam, dass es sich dabei um Mütter oder Väter von mehreren Kindern handelte. Das hat mich tief bewegt und traurig gemacht! Und es passte so gar nicht in meine Vorstellung. Denn schließlich leben wir in einer medizinisch hochentwickelten Zeit, in der die Menschen eigentlich immer älter werden. Früher war es natürlich, dass Menschen früher...
12. Mai 2026
Jeder Mensch verfügt über ein eigenes Tempo, in dem er sein Leben gestaltet. Die einen sind eher schnell unterwegs und scheinen sich immer irgendwie auf der Überholspur zu befinden. Andere bevorzugen eher ein langsameres und bequemeres Tempo. Die, die nicht so schnell unterwegs sind, können dann schnell das Gefühl bekommen, dass sie irgendwie abgehängt werden und das es besser wäre, auch das schnellere Tempo zu wählen, um keine Nachteile zu haben. Doch wenn dann der Langsamere versucht,...
06. Mai 2026
Im letzten Urlaub ist mir wieder einmal aufgefallen, wie unterschiedlich mein Mann und ich sind. Er ist Frühaufsteher (sogar im Urlaub), ich Langschläfer (auch im Alltag). Er möchte gerne aktiv sein und viel erleben, ich genieße die Ruhe und Stille. Er könnte 24 Stunden Zeit zu zweit verbringen, ich bin auch gerne mal ganz allein. Als mir das so bewusst wurde, habe ich mich gefragt, ob das immer schon war und es mir einfach nicht so aufgefallen ist, oder ob sich auch das Ein oder Andere im...