Ist Glauben anerzogen?

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Des öfteren habe ich von Menschen, die selbst nicht an Gott glauben gehört, dass sie denken, dass der Glaube eines Menschen entweder anerzogen wird oder sich Menschen für den Glauben dann interessieren, wenn sie in einer besonderen Notlage oder sehr alt sind und sich Gedanken über ihren Tod und was vielleicht danach kommt, machen. 

Ich selbst bin mit dem christlichen Glauben aufgewachsen. Mein Papa war Pastor und der Glaube spielte in unserem Leben eine wichtige, ganz selbstverständliche Rolle. Natürlich hatte ich dadurch einen recht natürlichen Zugang zum Glauben. Aber dies bedeutete nicht, dass ich später, als ich älter wurde, automatisch den Glauben meiner Eltern übernahm.

Ich habe von vielen Personen aus christlichen Elternhäusern gehört, die später den Glauben ihrer Kindheit ablegten.

Wenn Kinder älter werden, stellen sie immer mehr Fragen. Sei reflektieren das, was man ihnen erzählte. Beginnen das gehörte auf dessen Wahrheitsgehalt zu prüfen und kommen irgendwann zu der Entscheidung, ob sie diesen Glauben übernehmen wollen oder nicht.

Auch ich bin diesen Prozess durchgegangen und habe mich dann mit 16 Jahren taufen lassen, weil ich zu dem Ergebnis gekommen bin, dass der Glaube meiner Eltern wahr, zuverlässig und im Leben erlebbar ist.

Ich habe im Laufe der Zeit viele Menschen aus unterschiedlichsten Elternhäusern, Altersgruppen, Nationalitäten und Gesellschaftsschichten kennengelernt, die nicht christlich erzogen wurden, aber durch verschiedene Erfahrungen in ihrem Leben zu dem Entschluss gekommen sind, dass es den Gott der Bibel wirklich gibt, weil sie ihn irgendwann persönlich erlebt haben.

Besonders beeindruckend finde ich Geschichten von Menschen mit islamischen Hintergründen, die von Begegnungen mit dem Gott der Bibel, bzw. mit Jesus berichten. Oft sind sie Jesus im Traum begegnet und sind daraufhin Christen geworden.

Gott ist in der Art und Weise, wie er dem einzelnen Menschen begegnet, sehr kreativ und individuell.

Das Einzige was nötig ist, ist ,das ein Mensch sein Herz für ihn öffnet.

In der Bibel steht: 

 

Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,

 

so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,

Jeremia 29,13-14

 

Tatsache ist, dass Gott jeden Menschen erreichen möchte, da er jeden Menschen geschaffen hat und ihn liebt.

 

...welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

1.Timotheus 2,4

 

Und diese Wahrheit ist eine Person: Jesus Christus. Durch seinen Tod am Kreuz hat er den Weg zu Gott für uns frei gemacht und unsere zerstörte Beziehung zu ihm wiederhergestellt. Durch das Annehmen der Vergebung von Schuld, kommen wir zu Gott zurück und können nach unserem Tod sogar mit ihm im Himmel zusammen sein. Jesus sagt:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 

Johannes 14,6

 

Deshalb ist es am Ende nicht eine christliche Erziehung, die uns zum Christen macht, sondern ein offenes Herz und die Entscheidung, sich auf die Suche nach dem Gott der Bibel zu machen. Manchmal fängt es mit einem kleinen Satz an:

"Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann zeig dich mir!" Oder mit dem Lesen der Bibel, denn darin stellt sich Gott persönlich vor.

Am besten beginnst du mit dem Lesen eines Buches aus dem neuen Testament, z.B. eines der Evangelien. Ich empfehle dir, mit dem Markusevangelium zu beginnen. 

Falls du Gott also noch nicht kennst, mache ich dir Mut, dich auf die Suche zu begeben!

Und wenn du ihn schon kennst, aber du das Gefühl hast nur den Glauben deiner Eltern zu leben, dann mach dich auf die Suche nach ihm und beginne damit, deine eigene Beziehung zu ihm aufzubauen.

Deine Danny 

 

Ich empfehle dir sehr, dir die Geschichten bei ERF Mensch- Gott anzuschauen. Hier berichten verschiedene Personen, wie sie Gott kennengelernt haben. 

 

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