Es ist wieder Zeit für einen neuen Blogeintrag.
Da sagt mein Mann zu mir: Schreibe doch was zum Advent. Sonntag ist doch der 1. Advent.
Stimmt, denke ich, wäre eigentlich passend. Doch was schreibt man zu einem Thema, was alle Jahre wieder kommt, dessen Inhalt sich nie verändert und schon etliche Menschen etwas darüber geschrieben haben, bzw. noch schreiben werden? Was habe ich schlaues beizutragen, was andere interessiert und möglichst neu ist?
Nach längerem Nachdenken fällt mir auf, dass der Charme der Adventszeit doch gerade der ist, dass sie über Jahrhunderte recht gleich gestaltet wird und diese Zeit uns deshalb Stabilität und Sicherheit in unserem hektischen, sich ständig verändernden Leben gibt. Ich muss diese Zeit nicht jedes Jahr neu erfinden, sondern darf in den beständigen, sich wiederholenden Ritualen, Ruhe und Frieden finden.
Da ist z.B. der Adventskranz. Mit seinen vier Kerzen, erinnert er mich daran, dass ich auf das Kommen von Jesus warte. Ich erinnere mich, dass er in diese Welt, zu mir persönlich kommt und einmal für alle Menschen sichtbar, wiederkommen wird, um die zu sich zu holen, die an ihn glauben.
Bei allen Herausforderungen meines Lebens, darf ich Hoffnung haben. Jesus kommt, um mir beizustehen und zu helfen.
Da sind die Weihnachtslieder. Die immer gleichen Texte bringen mir den Inhalt der Weihnachtsgeschichte nahe und lassen sie durch einprägsame Melodien in mir lebendig werden. Und da ich sie jedes Jahr singe, kenne ich sie gut und kann sie schnell mitsingen.
Alle Lichter, die aufgestellt werden, machen mich darauf aufmerksam, dass Jesus das Licht dieser Welt ist und in all unsere Dunkelheit hineinkommen möchte.
Geschenke sollen uns daran erinnern, dass Gott uns in Jesus das größte Geschenk gemacht hat, was uns jemals jemand machen könnte! Sein Geschenk ist aus Liebe gegeben:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verloren geht,
sondern das ewige Leben hat!
Johannes 3,16
Und weil wir selbst diese Liebe erfahren haben, geben wir sie in der Advents,- und Weihnachtszeit an unser Umfeld weiter, indem wir einander beschenken, leckeres Essen kochen, die Wohnung schmücken....
Es ist überhaupt nicht langweilig und sinnlos, jedes Jahr dasselbe zu machen. Die Rituale geben unserem Leben Beständigkeit und Orientierung!
Deshalb musst du auch in der Umsetzung dieser Zeit, das Rad nicht neu erfinden und jedes Jahr eine farblich neue Deko machen, 15 neue Plätzchenrezepte ausprobieren oder dich im Adventskalendergestalten übertreffen! Unsere Lieben werden sich weniger an Farben und Dekorationsstücke erinnern, als vielmehr daran, das alles mit Liebe und Bedacht ausgewählt wurde. Sie werden sich auch nicht an alle Plätzchenrezepte und Geschenke erinnern, aber an die Momente, wo sie sich besonders gefreut haben.
Du bist eingeladen, die Adventszeit so einfach und stressfrei wie möglich zu gestalten. Du darfst dich auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Und vor allem, auf den wiederkehrenden Inhalt: Jesus hat sich klein gemacht hat. Er wurde Mensch, um uns nah zu sein. Er kam in eine dunkle und schuldige Welt , machte es hell und vergab uns unsere Schuld. Deshalb kam Jesus. Deshalb feiern wir Advent und Weihnachten.
Mit diesem Gedanken, wird die Advents- und Weihnachtszeit jedes Jahr aufs neue, (oder alte) eine besondere und unvergessliche Zeit!
Deine Danny
Herzliche Einladung zum Adventssingen in der Evangelischen Freien Gemeinde Kleve
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Margret Seifer (Samstag, 29 November 2025 15:38)
Wünsche euch beiden und der Familie gesegnete Adventszeit von Herzen Margret und Franz