Im Zuge unseres Umzugs stellt sich mir die Frage, was ein Zuhause zu einem Zuhause macht?
Verstärkt wurde diese Frage durch das Geschenk einer Freundin, eine Tasse, mit der Aufschrift:
Home sweet Home.
Ein Zuhause sind für mich nicht bloß Räume oder Orte, sondern vielmehr Menschen, die mich umgeben und die mir ein Gefühl von Wärme und Angenommen sein schenken. Bei jedem unserer Umzüge vermisste ich mehr die Menschen, als unsere Wohnung, bzw. unsere Wohnorte.
Natürlich war ich jedes Mal total dankbar für die schönen Räumlichkeiten und Umgebungen, in denen wir leben durften. Aber richtig wohl habe ich mich immer erst gefühlt, wenn tiefe Beziehungen entstanden sind. Und diese sind es dann auch, die ich später am meisten vermisse.
Was mich die Umzüge allerdings auch gelehrt haben, ist die Tatsache, dass es ein Zuhause auf dieser Erde nur für eine bestimmte Zeit gibt.
In der Bibel steht, im Hebräerbrief, Kapitel 13,14:
Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt,
in der wir für immer zu Hause sein können.
Sehnsüchtig warten wir auf die Stadt,
die im Himmel für uns erbaut ist.
Unser Wohnen und Leben auf dieser Erde ist zeitlich begrenzt. Selbst wenn wir bis zu unserem Tod in ein und demselben Haus leben!
Und wenn wir der Bibel Glauben schenken, kommt nach dem Leben auf dieser Erde, ein ewiges, also nie endendes Leben im Himmel. Der Vers macht deutlich, dass wir auf dieses zukünftige Zuhause, warten sollen.
Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt. So richtig ankommen, richtig zu Hause sein, werden wir erst dann, wenn wir bei Gott unserm Schöpfer angekommen sind.
Der Kirchenvater Augustinus drückt diese Sehnsucht einmal so aus:
Unruhig ist unser Herz
bis das es Ruhe findet in dir,
mein Gott.
Ein wenig können wir davon schon heute erleben. Die wahre Ruhe, das wahre Zuhause aber erst dann, wenn wir bei Jesus sind.
Durch unsere Umzüge wird mein Fokus immer wieder auf mein eigentliches Zuhause im Himmel gelegt. Und das ist auch gut so, denn das hilft mir, mein irdisches Zuhause mit all den lieben Menschen loszulassen.
Natürlich bin ich traurig - das ist normal.
Aber im besten Fall bleiben wir in Kontakt oder aber sehen uns eines Tages hoffentlich im Himmel wieder!
Deine Danny
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