Vor einiger Zeit hatte ich mich mit meinem Mann ein Gespräch über altes und neues.
Wir waren unterwegs und wollten eien Stadt in unserer neuenn Heiat besuchen.
Mein Mann ist eher traditionell unterwegs. Er liebt ältere Lieder und traditionelle Formen. Ich hingegen mag es eher etwas neuer und innovativer.
In Gemeinde erleben wir diese Spannung zwischen altem und neuem. Manche gemeiunde möchte so hip wie nöglich sein, um viele, vor allem junge menchen, zu erreichen. Und das anderre ist aber auch wahr: Es gibt die alten Liedern und gute Traditionen, die nicht schlecjt sidn.
Manchnmal frage ich mich, wie mag es Generationen gehen, die mit dem heute "alten" aufgewachsen sind und denen Lieder und Foremn ganz viel Geborgenheit und Sicherheit gaben und immer nich geben? Und zugleich haben junge Menechen ihre eiheenn Lieder, die sie prägen und entwickeln eoigenen Foremn.
Während unseres Gesprächs kamen wir in dem Städtchen an. Wir parkten das Auto, stoege aus und sofort fiehl uns ein Torbogen auf auf dem folgendes stand: Das Alte ehren, das Neue wagen!
Zufall? Wir fanden eine perfekte Antwort Gottes!
Beides hat seine Berechtigung, das Alte und das Neue. Und keines ist erst einmal nur gut oder nur schlecht!
Das Alte gilt es zu ehren und wertzuschätzen und das Neue darf gewagt und ausprobiert werden!
Im Alten steckt ganz viel Geschichte und vielleicht ein Stück gewachsene Weisheit und im Neuen liegt Frische und Lebendigkeit.
Über die Generation vor uns sagt die Bibel:
Steht in Gegenwart alter Menschen auf und begegnet ihnen mit Respekt.
Habt Ehrfurcht vor mir, dem HERRN, eurem Gott!
3.Mose 19,32
Zugleich sagt Paulus in 1.Timotheus 4,12:
Niemand hat ein Recht, auf dich herabzusehen,
weil du noch so jung bist.
Es geht immer um die Achtung was der andere ist, gut findet und für sich als wertvoll betrachtet. Das sollen wir achten und ehren.
Ich fand es ganz schön, wie dies zuletzt in unserer alten Gemeinde gelebt wurde. Wir haben versucht, bei allen neuen Liedern, auch immer ein älteres zu singen. Und ich weiß, wie sehr sich die alten Menschen darüber gefreut haben.
Ein älterer Mann sagte einmal: Ich finde unsere Gemeinde wirklich schön. Nur das mit den englischen Liedern finde ich manchmal schwierig, weil ich gar kein Englisch kann. Aber das ist nun mal die Sprache der Jugend. Und Hauptsache sie kommen noch in den Gottesdienst und fühlen sich dort wohl!
Dieser Mann hat uns sehr beeindruckt und war uns ein Vorbild! Er war bereit, zurückzustecken und Abstriche bei sich selbst zu machen, um den jungen Menschen eine Chance zu geben!
Im Miteinander, auch in der Gemeinde, geht es nicht in allererster Linie darum, dass meine Bedürfnisse voll befriedigt werden und ich nur dann Teil dieser Gemeinschaft sein kann, wenn dies vollumfänglich geschieht, sondern wenn ich bereit bin, dem anderen das zu gönnen, was ihm wichtig ist und ich darauf vertraue, dass der andere auch meine Wünsche im Blick hat.
Nur so kann generationsübergreifende Gemeinschaft funktionieren und ich glaube, dass Jesus sich auch genauso Gemeinschaft (und Gemeinde/ Kirche) vorgestellt hat. Denn nicht umsonst gibt es so viele Verse in der Bibel, die davon sprechen, den anderen zu ehren, zu respektieren und wertzuschätzen!
Wollen wir das gemeinsam versuchen?
Eure Danny
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